Dieses Projekt untersuchte Ressourcenallokation, Informationsasymmetrie und kollaborative Planung am Ort von Notfällen. Ziel waren optimale Entscheidungsstrategien — in der Simulation abgeleitet und bewertet —, die ein reales Informationssystem kalibrieren konnten, das Ressourcen im Feld verfolgt.
Die Simulation filtert einen algorithmischen Informationsstrom für Einsatzleiter und Entscheider, damit Just-in-time-Entscheidungen eine Chance haben, die richtigen zu sein. Aus dieser Studie wurde ein reales mobiles System entwickelt und kalibriert.
Konzepte aus der Forschung wurden mit einer NGO in Österreich implementiert und getestet. Der Prototyp heißt FARMS — First Action Resource Management System — und steuert Ressourcen in Szenarien der Katastrophenhilfe.
Standortbasiertes Ressourcenmanagement und kollaborative Planung in der Katastrophenhilfe
In einer Katastrophenhilfe-Operation ist es entscheidend, Wissen über einen sich fortlaufend ändernden Status zu sammeln und zu verteilen. Hier habe ich ein erweitertes Planungs- und Entscheidungsunterstützungssystem eingeführt, um Information in einer dezentralen, dynamischen Struktur zu erfassen und zu teilen. Dynamische Algorithmen aggregieren Information und verteilen Optimierungsergebnisse sowie strategische Entscheidungen neu. Das System bildet ein Ad-hoc-Netzwerk — Mobiltelefone als standortbasierte Datenerfassungs-Clients, mobile Server als Daten-Backend.
Just-in-time-Klassifikation standortbasierter Daten für Zuweisung und Routing
Aus standortbasierten Transaktionsdaten (Bilder, Routen, Beschreibungen, Statusmeldungen) leitet das System Zuweisung von Ressourcen zu Ereignissen und Routing ab. Klassifikationsalgorithmen kalibrieren Entscheidungsregeln für Just-in-time-Zuweisung und Routing. Unstrukturierter hochdimensionaler Input wird durch Expertenwissen zu einer urteilsbasierten Prognose angereichert, die Effekte auf Supply-Chain-Kennzahlen steuert.
— Research note · Feld + mobiler Prototyp.